Trockenes Auge
Was ist das
Immer mehr Menschen leiden unter dem sogenannten "Trockenen Auge". Vom Augenarzt erkannt, nimmt diese Erkrankung in den meisten Fällen einen glücklichen Verlauf, zumindest solange sie konsequent behandelt wird.
Besser als vom "Trockenen Auge" spricht man von einer "Benetzungsstörung", das heißt, dass entweder zu wenig Tränenflüssigkeit hergestellt wird oder dass die Tränenflüssigkeit eine falsche Zusammensetzung hat. Dann reißt der Tränenfilm an manchen Stellen auf, und die Hornhaut oder die Bindehaut wird an diesen Stellen geschädigt.
Ein gesunder Tränenfilm besteht stark vereinfacht aus drei Schichten:
Etwa 1,2µl dieser komplexen Flüssigkeit werden von den Tränendrüsen in einer Minute produziert. Dies genügt, um einen etwa 10µm dicken Tränenfilm zu produzieren. Mit jedem Lidschlag wird der Tränenfilm neu über der Augenoberfläche verteilt. Dadurch wird dauerhaft die Sauerstoffversorgung der Hornhaut und die Barrierefunktion z.B. gegenüber Krankheitserregern erhalten.
Ein stark ausgeprägtes, unbehandeltes Trockenes Auge kann im Extremfall zu einer chronischen Bindehaut- und Hornhautentzündung führen, im schlimmsten Fall zu Hornhautgeschwüren und Narbenbildungen mit der Gefahr einer Sehbehinderung. Bei einem erkannten und konsequent behandelten Trockenen Auge ist ein solch schwerer Verlauf jedoch nicht zu befürchten.
Erkennung
Bitte beachten Sie: Nur Ihr Augenarzt ist der Spezialist, welcher letztendlich Ihre Fragen beantworten kann. Auch bei scheinbar harmlosen Störungen des Auges sollten Sie daher einen Augenarzt aufsuchen, da nicht erkannte oder falsch behandelte Augenerkrankungen im schlimmsten Falle zu einer ernsten Sehbehinderung führen können. Nur Ihr Augenarzt kann daher entscheiden, wie eine Augenerkrankung fachgerecht behandelt werden kann.
Dennoch möchten wir Ihnen hier eine Reihe von Symptomen schildern, die häufiger im Zusammenhang mit dem Trockenen Auge auftreten:
Entstehung
Das Trockene Auge hat viele Ursachen und es ist oft nicht einfach, die genaue Ursache zu ermitteln. Wenn man sie jedoch erkannt hat, so kann häufig schon die bloße Vermeidung der möglichen Ursachen eine deutliche Linderung der Symptome bewirken.
Nur der Augenarzt kann feststellen, welche Ursachen für Ihre Erkrankung in Frage kommen und wie sie optimal behandelt werden können.
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